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Werkverzeichnis

Zum Einordnen, Nachlesen und Auffrischen von Gedichtzeilen, Zitaten und Schlüsselsätzen aus literarischen Werken.

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Christian Morgensterns' 'Wasser-Studie' erschien zum erstenmal 1900 in der Gedichtsammlung 'Ein Sommer'. Der Schattenwurf der Schrift im Papierschnitt schafft je nach Lichteinfall immer wieder wechselnde Betrachtungsebenen. So führen die Gedichtzeilen - wenn man es so sehen möchte - auch über den Inhalt hinaus ein filigranes formales Eigenleben.

Zur Information und vielleicht auch als Anregung zum Nachlesen nachfolgend eine Auflistung von Verfassern und Autoren von Werken und Zitaten der Papercuts in der Galerie.

Ich suche nicht, ich finde.

Pablo Picasso

1881 - 1973

 

Hätte ich die Wahl, segelte ich endlos weiter.

 

(Hätte ich die Wahl, segelte ich endlos weiter auf diesem wundervollen Meer und schlüge meinen Wohnsitz nie wieder am festen Lande auf.)

Mark Twain

1835 - 1910

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen.

aus: 'Der kleine Prinz'

Antoine de Saint-Exupéry

1900 - 1944

 

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen,

um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen,

sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.

Antoine de Saint-Exupéry

1900 - 1944

 

Die Ausnahmen von der Regel machen den Märchenzauber des Daseins aus.

Marcel Proust

1871 - 1922

 

Die Erde schwindet nicht, nichts lässt sie los.

Was immer ihr verloren geht,

das bringt die Flut an ferne Ufer.

Denn nichts geht verloren, das nicht

gefunden werden kann, wenn man es sucht.

Zitat: William Shakespeare

 

Phantasie heißt nicht, sich etwas ausdenken;

es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.

aus: 'Meerfahrt mit Don Quijote'

Thomas Mann

1875 - 1955

 

Wir sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

Luciano De Crescenzo

*1928

Es war, als hätt’ der Himmel

Die Erde still geküßt,

Daß sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müßt'

 

aus: Mondnacht

Joseph von Eichendorff

1788 – 1857

 

Schläft ein Lied in allen Dingen

die da träumen fort und fort,

und die Welt hebt an zu singen,

triffst du nur das Zauberwort.

aus: Wünschelrute

 

Joseph von Eichendorff

1788 – 1857

Dieses Blitzen auf der Bläue -

das ich's bildlich näherbringe -

ist wie weisser Schmetterlinge

unentwirrbares Gebräue.

Christian Morgenstern

1871 - 1914

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